Ferien im Ferienpark
Insbesondere für schulpflichtige Personen stellen die hiesigen Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterferien eine ganz besondere Zeit dar. Denn im Gegensatz zum frei auswählbaren Urlaub gilt die Ferienzeit schließlich als die einzige Möglichkeit, sich vom Alltagstrott und dem Schulleben erholen zu können. Vor allem für ältere Schulkinder, die über das Grundschulalter hinaus reichen, und sich gelegentlichen Prüfungen, Klausuren und umfangreichen Hausarbeiten stellen müssen, gilt die Ferienzeit also als besonders kostbar. Und desto kostbar diese ist, desto intensiver will der Schüler diese Zeit erleben. Um dies zu erreichen, können natürlich mehrere Wege eingeschlagen werden.
Urlaub? Nein danke
Der Urlaub gilt nach wie vor als klassischer Zeitvertreib – auch unter schulpflichtigen Personen. Doch vielen Schülern und Schülerrinnen ist das Verreisen mit den Eltern aus den verschiedensten Gründen nicht mehr recht. In diesem Falle muss das heranwachsende Subjekt entweder auf eigene Faust oder im einem Gruppenverband losziehen.
Ein weiterer Kreis der Ferien-Genießer bevorzugt wiederum das "zu Hause bleiben". Denn die Ferien werden oftmals als Chance genutzt, sich durch die Annahme einer kleinen Aushilfsarbeit wie Kellnern einige Euros hinzuverdienen und das Taschengeld somit um einiges aufbessern zu können. Letztere Personengruppe stellt jedoch die Ausnahme dar: Die Mehrheit will durchaus einen Urlaub genießen – es fehlen lediglich die Mittel und Wege. Für alle Schüler, die sich in einem ähnlichem Dilemma befinden, zeigt der folgende Text eine interessante Alternative zu Urlaub mit Mami & Papi oder dem Ackern in der Heimat auf.
Urlaub mit Action
Dass junge Menschen nicht nur am Strand liegen, sich mit Massagen verwöhnen und die "schöne Landschaf genießen" wollen, ist längst bekannt. So haben sich etliche Unternehmen und Reisebüros auf die Ausrichtung jugendgerechter Urlaubsreisen entschieden. Dazu gehört jedoch nicht nur der Partyurlaub in Loret de Mar. Ferienparks stellen mittlerweile eine sehr gefragte Urlaubsvariante dar, die von Kindern zwischen 10 bis 16 Jahren immer wieder gern in Anspruch genommen wird.
Der grundlegende Unterschied zum "normalen" Urlaub besteht in dem Fakt, dass der Jugendliche in der Regel allein in solch einem Park übernachtet – Eltern also daheim bleiben. Dies hat natürlich nicht nur für das Kind Vorteile: Auch die Eltern können sich in der Heimat von ihren teilweise nervenzerreißenden Teenies erholsam entspannen.
Apropos entspannen: Entspannung wird in einem ferienpark eher klein geschrieben. Die Animatoren und das Parkpersonal sorgen für ein ausgewogenes Beschäftigungsprogramm, bestehend aus Aktivitäten wie Schnitzeljagd, Stockbrot Backen, Fußballturniere, Schwimmen, Kinobesuch und so weiter und so fort.
Des Weiteren ist ein "professionelle" Ferienpark mit einer ganzen Reihe von Anlagen und Unterhaltungsmöglichkeiten ausgestattet. Hochseilgarten, Schwimmbad, Wakeboard, Schlachtfeld (für Wasserschlachten), Fußballplatz und Fitnessraum sowie Kicker-, Billard- und sogar Air-Hockey-Tische gehören mittlerweile zur Standardausrüstung gut ausgestatteter Ferienunterkünfte.
Am besten reist der Jugendliche jedoch nicht ganz allein an: Das Reisen zu zweit mit dem besten Freund oder im Gruppenverbund (beispielsweise von der örtlichen Pfadfinder-Gemeinschaft organisiert) ist für den Jugendlichen in der Regel wesentlich angenehmer als die Reise ins Ungewisse auf eigene Faust.